Diese Tauchmasken gibt es

Alle Maskentypen einfach erklärt, damit du schnell den Überblick bekommst

Wenn du mit dem Schnorcheln anfangen willst oder deine Ausrüstung verbessern möchtest, wirst du ziemlich schnell merken: Es gibt unfassbar viele verschiedene Tauchmasken.

Und ehrlich gesagt… am Anfang blickt man da kaum durch. Einglas, Zweiglas, Vollgesichtsmaske, Freitauchmaske… klingt erstmal alles ähnlich und doch anders.

Und genau deshalb schauen wir uns das jetzt ganz entspannt gemeinsam an.

Ich zeige dir:
  welche Masken es gibt
●  wo die Unterschiede liegen
●  und für wen sich welche Maske wirklich lohnt

Damit du am Ende nicht einfach irgendwas kaufst, sondern genau weißt, was zu dir passt.

Wichtige Erkenntnis vorab

Wenn du dir eine Sache merken willst, dann diese:

Es gibt nicht die eine perfekte Tauchmaske.

Die richtige Maske hängt immer davon ab, wie du schnorchelst, ob du auch abtauchst und was sich für dich gut anfühlt.

Die verschiedenen Arten von Tauchmasken

Klassische Tauchmaske

Klassische Tauchmasken sind der Ursprung vieler heutiger Modelle. Früher waren sie deutlich einfacher aufgebaut und hatten oft noch nicht den Komfort moderner Masken. Sie wirken heute fast schon ein bisschen nostalgisch, haben aber bis heute ihren ganz eigenen Charme. Vor allem bei bestimmten Einsätzen oder für einen klassischen Look sind sie nach wie vor interessant.

Das spricht für diese Maske:

✔ klassisches, zeitloses Design
✔ einfacher Aufbau
✔ oft interessant für Unterwasserfotos oder
besondere Looks

Das solltest du beachten:

✖ meist weniger komfortabel als moderne
Masken
✖ je nach Modell beim Druckausgleich
unpraktischer

Wann ist diese Maske die richtige Wahl?

    Für alle, die den klassischen Stil mögen oder eine Maske für besondere Einsätze und Unterwasserfotos suchen.

      💡 Mythos „Taucherbrille“: Die gibt es eigentlich gar nicht

      Du magst dich jetzt vielleicht wundern, aber streng genommen gibt es gar keine Taucherbrille.

      Was viele so nennen, ist in Wirklichkeit eine Tauchmaske.

      Der Unterschied ist wichtig: Eine Brille bedeckt nur die Augen – eine Tauchmaske hingegen umschließt auch die Nase. Genau das sorgt dafür, dass kein Wasser in die Nase gelangt und du unter Wasser entspannt atmen und sehen kannst.

      Eine klassische Schwimmbrille ist deshalb fürs Schnorcheln ungeeignet, weil deine Nase ungeschützt bleibt.

        Einglasmasken

        Einglasmasken bieten dir ein durchgehendes Sichtfeld ohne Nasensteg. Dadurch wirkt das Sehen unter Wasser besonders natürlich und offen.

        Allerdings ist es nicht so, dass der Nasensteg bei jeder Maske automatisch stört. Manche nehmen ihn kaum wahr, andere empfinden ihn als Unterbrechung im Sichtfeld.

        Genau für diejenigen, die ein möglichst freies und ununterbrochenes Sichtfeld möchten, sind Einglasmasken ideal.

        Das spricht für diese Maske:

        ✔ großes, durchgehendes Sichtfeld
        ✔ kein Nasensteg im Blickfeld
        ✔ sehr angenehmes, breites Sehen

        Das solltest du beachten:

        ✖ oft größeres Volumen als Zweiglasmasken
        ✖ optische Gläser mit Sehstärke sind meist
        schwerer nachrüstbar

        Wann ist diese Maske die richtige Wahl?

          Für entspanntes Schnorcheln und für alle, die viel mit den Augen arbeiten und ein möglichst großes Sichtfeld genießen wollen.

            Nasensteg – stört er oder nicht?

            Bei Zweiglasmasken ist der Nasensteg sichtbar, bei Einglasmasken fehlt er. Ob das ein Vorteil oder Nachteil ist, hängt von dir persönlich ab – nicht jeder empfindet den Nasensteg als störend.

              Für manche kein Problem
              Viele Schnorchler nehmen den Nasensteg kaum wahr. Er schränkt das Sichtfeld für sie nicht ein und spielt beim Schnorcheln keine Rolle.


              Für andere eine Unterbrechung
              Manche empfinden den Nasensteg als störende Unterbrechung im Sichtfeld – besonders, wenn sie ein möglichst freies und durchgehendes Sehen unter Wasser bevorzugen.

              Zweiglasmaske mit Nasensteg

                Der Nasensteg ist zwischen den beiden Gläsern sichtbar.

                  Einglasmaske ohne Nasensteg

                    Das Glas ist durchgehend,
                    es gibt keinen Nasensteg.

                      Probier verschiedene Masken aus und schau, womit du dich unter Wasser am wohlsten fühlst.
                      So findest du schnell heraus, ob dich ein Nasensteg stört oder nicht.

                      Zweiglasmasken

                      Zweiglasmasken bestehen aus zwei separaten Gläsern und sind dadurch besonders kompakt aufgebaut. Sie sind weit verbreitet und sowohl beim Schnorcheln als auch beim Tauchen sehr beliebt.

                      Ein großer Vorteil ist die Flexibilität: Viele Modelle lassen sich mit optischen Gläsern ausstatten und sind damit ideal für Brillenträger.

                      Außerdem sind Zweiglasmasken echte Allrounder und für sehr viele Einsatzzwecke geeignet.

                      Das spricht für diese Maske:

                      ✔ kompakte Bauweise
                      ✔ häufig mit Sehstärke erhältlich
                      ✔ vielseitig einsetzbar

                      Das solltest du beachten:

                      ✖ Sichtfeld minimal eingeschränkt im
                          Vergleich zu Einglasmasken

                      Wann ist diese Maske die richtige Wahl?

                        Für alle Schnorchler – besonders für Brillenträger und alle, die eine flexible, vielseitige Maske suchen.

                          Mehrglasmasken / Panorama-Masken

                          Panorama-Masken verfügen über zusätzliche Seitengläser und erweitern dadurch dein Sichtfeld deutlich. So bekommst du unter Wasser noch mehr von deiner Umgebung mit.

                          Gerade wenn du nicht erst den Kopf drehen möchtest, um seitlich etwas wahrzunehmen, kann so eine Maske richtig spannend sein. Das Sichtgefühl ist oft deutlich offener und räumlicher. Ein bisschen fühlt es sich an, als würdest du ohne Scheuklappen schnorcheln.

                          Das spricht für diese Maske:

                          ✔ sehr großes Sichtfeld
                          ✔ mehr Wahrnehmung auch zu den Seiten
                          ✔ offenes, räumliches Sehgefühl

                          Das solltest du beachten:

                          ✖ höheres Gewicht durch zusätzliche Gläser
                          ✖ oft etwas teurer
                          ✖ meist auch etwas größeres Volumen

                          Wann ist diese Maske die richtige Wahl?

                            Für alle, die unter Wasser ein möglichst großes Panorama-Sichtfeld genießen möchten.

                              Apnoe-Masken / Freitauchmasken

                              Apnoe-Masken sind speziell fürs Abtauchen entwickelt und haben ein besonders geringes Innenvolumen. Dadurch sind sie beim Druckausgleich besonders effizient.

                              Sie sind zwar klar für das Freitauchen gemacht, eignen sich aber natürlich auch für normales Schnorcheln – vor allem dann, wenn du regelmäßig ein paar Meter abtauchst. Sie wirken oft etwas sportlicher und funktionaler als klassische Schnorchelmasken.

                              Das spricht für diese Maske:

                              ✔ sehr geringes Volumen
                              ✔ optimal für häufiges Abtauchen
                              ✔ hydrodynamische, sportliche Form

                              Das solltest du beachten:

                              ✖ oft spezieller im Tragegefühl
                              ✖ meist etwas weniger „luftiges“ Sichtgefühl

                              Wann ist diese Maske die richtige Wahl?

                                Für ambitionierte Schnorchler, Freitaucher und alle, die regelmäßig abtauchen möchten.

                                  Vollgesichtsmasken

                                  Vollgesichtsmasken bedecken dein gesamtes Gesicht und ermöglichen das Atmen durch Mund und Nase. Dadurch fühlt sich das Schnorcheln für viele besonders entspannt an.

                                  Vor allem für ruhiges Schnorcheln an der Oberfläche sind sie für viele eine spannende Option. Das große Sichtfeld und die natürliche Atmung nehmen gerade Anfängern oft die Unsicherheit. Sobald du aber auch abtauchen möchtest, stößt diese Maskenart an ihre Grenzen.

                                  Das spricht für diese Maske:

                                  ✔ entspanntes Atmen durch Mund und Nase
                                  ✔ großes Sichtfeld
                                  ✔ besonders angenehm für ruhiges
                                  Oberflächenschnorcheln

                                  Das solltest du beachten:

                                  ✖ deutlich größeres Volumen
                                  ✖ nicht wirklich zum Abtauchen geeignet
                                  ✖ sperriger als andere Tauchmasken

                                  Wann ist diese Maske die richtige Wahl?

                                    Für alle, die entspannt an der Oberfläche schnorcheln möchten und Wert auf ein unkompliziertes Atemgefühl legen.

                                      Bevor du abtauchst

                                      Nicht jede Maske passt zu jedem Gesicht

                                      Deshalb lohnt es sich, verschiedene Modelle auszuprobieren und sich etwas Zeit bei der Auswahl zu nehmen. Eine Maske kann auf dem Papier perfekt aussehen und trotzdem nicht zu dir passen.

                                      Am Ende zählen keine technischen Daten und keine Werbeversprechen. Wichtig ist nur, dass deine Maske bequem sitzt, dicht bleibt und dir eine gute Sicht auf die Unterwasserwelt ermöglicht.

                                      Hast du deine passende Maske gefunden, wirst du wahrscheinlich viele Jahre Freude an ihr haben.

                                      Also schnapp dir deine Maske, geh raus und entdecke dein eigenes Abenteuer. Die spannendsten Entdeckungen beginnen oft mit dem ersten klaren Blick unter Wasser.

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