Schnorcheln in Bayern
Tiefblaue Bergseen, beeindruckende Alpenkulissen und spannende Unterwasserabenteuer warten auf dich.
Bayern steht für Alpenpanorama, glasklare Seen und beeindruckende Natur – und genau das macht das Bundesland auch für Schnorchler extrem spannend. Zwischen Voralpenland, Fränkischer Schweiz und zahlreichen Badeseen findest du Gewässer, die nicht nur über, sondern auch unter der Oberfläche begeistern.
Unter Wasser erwarten dich kristallklare Bereiche mit steinigem Grund, versunkene Äste, ausgedehnte Pflanzenzonen und neugierige Fischschwärme, die durch das Sonnenlicht gleiten. Besonders Seen im Alpenvorland bieten oft erstaunlich gute Sichtweiten und eine beeindruckende Kulisse – Schnorcheln mit Bergblick hat einfach seinen ganz eigenen Reiz.
Ob großer Alpensee oder ruhiger Natursee im Grünen – Bayern bietet dir ideale Bedingungen für abwechslungsreiche und eindrucksvolle Schnorchelabenteuer.
Such dir ein Gewässer aus, schnapp dir Maske und Flossen und tauch ein.
Bist du bereit, unter die Oberfläche von Bayern abzutauchen?
Bayern steht für Alpenpanorama, glasklare Seen und beeindruckende Natur – und genau das macht das Bundesland auch für Schnorchler extrem spannend. Zwischen Voralpenland, Fränkischer Schweiz und zahlreichen Badeseen findest du Gewässer, die nicht nur über, sondern auch unter der Oberfläche begeistern.
Unter Wasser erwarten dich kristallklare Bereiche mit steinigem Grund, versunkene Äste, ausgedehnte Pflanzenzonen und neugierige Fischschwärme, die durch das Sonnenlicht gleiten. Besonders Seen im Alpenvorland bieten oft erstaunlich gute Sichtweiten und eine beeindruckende Kulisse – Schnorcheln mit Bergblick hat einfach seinen ganz eigenen Reiz.
Ob großer Alpensee oder ruhiger Natursee im Grünen – Bayern bietet dir ideale Bedingungen für abwechslungsreiche und eindrucksvolle Schnorchelabenteuer.
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Walchensee
Der Walchensee gehört zu den beeindruckendsten Seen im bayerischen Alpenraum. Eingebettet zwischen steilen Berghängen liegt er südlich von Kochel am See und wirkt durch seine intensive blaue Farbe fast schon mediterran. Mit über 16 Quadratkilometern Fläche zählt er zu den größten Alpenseen Deutschlands – und gleichzeitig zu den tiefsten.
Schon vom Ufer aus fällt auf, wie klar das Wasser oft ist. Kiesige Bereiche gehen relativ schnell in tiefere Zonen über, wodurch sich beim Schnorcheln spannende Übergänge ergeben. Gerade an ruhigen Tagen lassen sich Steine, Pflanzen und erste Fischbewegungen gut erkennen. Gleichzeitig sollte man die Größe des Sees nicht unterschätzen – bei Wind kann sich schnell stärkerer Wellengang bilden.
📏 16,2 km² groß
🌊 max. 198 Meter tief
📍 Oberbayern, bei Kochel am See und Jachenau
🚗 Badestrand Walchensee Ost, Niedernach, 83676 Jachenau
Der Walchensee gilt als nährstoffarmes Gewässer mit meist sehr klarem Wasser. Durch seine enorme Tiefe bleiben die Temperaturen selbst im Sommer vergleichsweise kühl. Besonders interessant sind die Übergänge zwischen flachen Kiesufern und den schnell abfallenden Tiefenbereichen.
🐟
Zu den typischen Bewohnern zählen Renken, Hechte, Seeforellen, Seesaiblinge, Döbel, Regenbogenforelle, Bachforelle sowie Flussbarsche und Quappen.
Eibsee
Der Eibsee liegt direkt unterhalb der Zugspitze und gehört zu den bekanntesten Seen in den bayerischen Alpen. Schon vom Ufer aus fällt das klare, oft türkisfarbene Wasser auf. Kleine Buchten, mehrere Inseln und kiesige Uferbereiche sorgen dafür, dass der See sehr abwechslungsreich wirkt.
Mit rund 1,77 Quadratkilometern ist der Eibsee überschaubar, gleichzeitig aber tief genug, um typische Bergsee-Strukturen zu zeigen. In den flacheren Randbereichen kannst du häufig den Grund gut erkennen, während es weiter draußen deutlich dunkler wird. Gerade an ruhigen Tagen lohnt es sich, beim Schnorcheln genauer hinzuschauen.
Die Mischung aus Kiesbereichen, Steinen und vereinzelten Pflanzen schafft unterschiedliche Lebensräume unter Wasser.
📏 1,77 km² groß
🌊 max. 36 Meter tief
📍 Zugspitzregion, bei Grainau nahe Garmisch-Partenkirchen
🚗 Eibsee-Badestelle, Am Eibsee, 82491 Grainau
Der See wird hauptsächlich durch Bergwasser gespeist und gilt als relativ nährstoffarm. Dadurch bleibt das Wasser oft klar, kann aber auch kühl sein – selbst im Sommer.
🐟
Unter Wasser kannst du unter anderem Seeforellen, Seesaiblinge, Schleie, Flussbarsche, Rotaugen, Bachforellen,Bachsaiblinge, Zander, Maräne und Renke entdecken.
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Tegernsee
Der Tegernsee zählt zu den klassischen Alpenseen im bayerischen Voralpenland. Klare Bergluft, steile Hänge in der Umgebung und oft erstaunlich klares Wasser prägen das Bild dieses Sees. Gleichzeitig wirkt er vielerorts überraschend natürlich – besonders dort, wo sich ausgedehnte Schilfzonen entlang der Ufer gebildet haben.
Gerade diese Schilfbereiche machen den Tegernsee unter Wasser interessant. Zwischen den Halmen finden viele kleine Fische Schutz, während sich an den Übergängen zu offenem Wasser häufig größere Räuber aufhalten. Kiesige Abschnitte wechseln sich mit bewachsenen Bereichen ab, und an einigen Stellen fällt der Grund relativ schnell in größere Tiefen ab. Dadurch entstehen abwechslungsreiche Strukturen, die beim Schnorcheln spannend sein können.
📏 8,9 km² groß
🌊 max. 72 Meter tief
📍 Oberbayern, bei Tegernsee / Rottach-Egern / Bad Wiessee
🚗 Strandbad Kaltenbrunn, Zum Seeblick, 83703 Gmund am Tegernsee
Der Tegernsee gehört zu den nährstoffärmeren Seen der Region, was sich oft in einer guten Wasserqualität zeigt. Gleichzeitig ist er ein beliebtes Ausflugsziel, sodass es im Sommer auch Bootsverkehr geben kann. In ruhigeren Bereichen lohnt sich jedoch ein genauer Blick ins Wasser – besonders entlang der Schilfgürtel und in strukturreichen Uferzonen.
🐟
Im Tegernsee leben unter anderem Renken, Seesaiblinge, Hechte, Regenbogenforellen, Seeforellen, Flussbarsch, Döbel, Bachforelle, Schleien und Rotaugen.
Schliersee
Der Schliersee ist ein typischer Voralpensee südlich von München und liegt direkt am gleichnamigen Ort. Im Vergleich zu größeren Seen der Region wirkt er etwas kompakter, gleichzeitig aber sehr abwechslungsreich. Rund um das Gewässer wechseln sich offene Uferbereiche mit natürlichen Abschnitten ab.
Unter Wasser zeigt der See eine Mischung aus Kiesflächen, einzelnen Pflanzenbereichen und schneller abfallenden Zonen. Besonders interessant sind die Übergänge zwischen flachen Randbereichen und tieferem Wasser. Dort sammeln sich häufig kleinere Fischschwärme, während größere Räuber eher in den angrenzenden Tiefen unterwegs sind.
📏 2,22 km² groß
🌊 max. 40 Meter tief
📍 Oberbayern, Landkreis Miesbach, südlich von München
🚗 Strandbad Schliersee, Seestraße, 83727 Schliersee
Der Schliersee gehört zu den Seen des Mangfallgebiets, ist Teil eines größeren alpinen Gewässersystems und die Wasserqualität gilt als gut.
🐟
Unter Wasser erwarten dich unter anderem Hechte, Flussbarsche, Seesaiblinge, Zander, Renken, Döbel, Brassen, Seeforellen, Aale, Welse, Rotaugen, Regenbogenforellen, Rapfen und Karpfen.
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Ilsesee
Der Ilsesee bei Augsburg ist ein ehemaliger Baggersee und gehört heute zu den beliebtesten Bade- und Tauchgewässern der Region. Durch den Kiesabbau entstanden hier klare, strukturreiche Unterwasserlandschaften, die den See besonders interessant machen. Trotz seiner Nähe zur Stadt findet man rund um das Gewässer immer wieder ruhigere Bereiche, in denen sich die Natur gut beobachten lässt.
Der See wird überwiegend durch Grundwasser gespeist und ist deshalb für seine oft sehr guten Sichtweiten bekannt. Gerade unter Tauchern gilt der Ilsesee als einer der bekanntesten Tauchseen in Deutschland. Unter Wasser wechseln sich ausgedehnte Flachwasserbereiche mit steileren Kanten und teilweise sogar richtigen Steilwänden ab. Dazu kommen helle Sandflächen, kiesige Zonen und unterschiedliche Sedimentschichten. Diese Mischung sorgt dafür, dass sich viele verschiedene Pflanzen- und Tierarten ansiedeln können.
📏 0,12 km² groß
🌊 max. 15 Meter tief
📍 bei Königsbrunn südlich von Augsburg
🚗 Parkplatz am Ilsesee, Lechstraße, 86343 Königsbrunn
Durch die klaren Wasserbedingungen und die abwechslungsreiche Struktur lohnt sich hier besonders ein genauer Blick unter die Oberfläche. Zwischen Kiesflächen, Pflanzen und kleinen Kanten bewegen sich häufig Fischschwärme oder einzelne größere Fische.
🐟
Im Ilsesee leben unter anderem riesige Schwärme verschiedener Weißfischarten sowie Welse, Hechte, Flussbarsche, Schleien, Graskarpfen, Schuppenkarpfen, Spiegelkarpfen, Aale, Sonnenbarsche und sogar Störe.
Altmühlsee
Der Altmühlsee gehört zum Fränkischen Seenland und ist ein typischer Speichersee. Er wurde angelegt, um Wasser aus der Altmühl in Richtung Main zu überleiten und gleichzeitig ein großes Freizeitgebiet zu schaffen. Heute ist der See ein beliebtes Ziel zum Baden, Segeln und für Naturbeobachtungen.
Im Vergleich zu vielen alpinen Seen ist der Altmühlsee relativ flach. Dadurch erwärmt sich das Wasser im Sommer schneller und in den Randbereichen wachsen größere Pflanzenzonen. Besonders in den ruhigeren Uferabschnitten lassen sich beim Schnorcheln oft Strukturen, Pflanzenfelder und kleinere Fischschwärme entdecken. Gleichzeitig ist der See Teil eines wichtigen Vogel- und Naturschutzgebietes, weshalb einige Bereiche besonders geschützt sind.
📏 4,5 km² groß
🌊 max. 3 Meter tief
📍 Mittelfranken, bei Gunzenhausen
🚗 Seezentrum, Albrecht-Dürer-Straße, 91735 Muhr am See
Durch seine geringe Tiefe wirkt der See vielerorts sehr lebendig. Pflanzenbereiche, flache Buchten und unterschiedliche Sedimentzonen bieten vielen Tierarten gute Lebensbedingungen.
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Im Altmühlsee leben unter anderem Zander, Hechte, Flussbarsche, Karpfen, Schleien, Kaulbarsche, Edelkrebse sowie verschiedene Weißfischarten wie Rotaugen, Rotfedern und Brassen.
Förmitztalsperre
Der Förmitzspeicher liegt im Norden Bayerns bei Schwarzenbach an der Saale und gehört zu den größeren Gewässern im Fichtelgebirge. Die Talsperre wurde ursprünglich zur Wasserregulierung und Energiegewinnung angelegt, wird heute aber auch intensiv zur Freizeitnutzung genutzt. Rund um den See wechseln sich offene Uferbereiche mit ruhigeren, teilweise bewachsenen Abschnitten ab.
Unter Wasser zeigt der Förmitzspeicher typische Strukturen einer Talsperre. Flachere Randbereiche gehen in tieferes Wasser über, dazu kommen Sedimentflächen, vereinzelte Pflanzenzonen und teilweise steilere Uferabschnitte. Gerade in den ruhigeren Bereichen lohnt sich ein genauer Blick ins Wasser, weil sich dort häufig kleinere Fischschwärme aufhalten.
📏 1,16 km² groß
🌊 ca. 28 Meter tief
📍 Oberfranken, bei Schwarzenbach an der Saale
🚗 Seezentrum, Albrecht-Dürer-Straße, 91735 Muhr am See
Die Talsperre liegt landschaftlich reizvoll zwischen Wäldern und offenen Hügeln des Fichtelgebirges. Durch die Mischung aus offenen Wasserflächen und strukturreichen Uferzonen entstehen unterschiedliche Lebensräume für viele Wasserorganismen.
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Beim Schnorcheln kannst du hier Welsen, Kaulbarschen, Rotaugen, Renken, Schleien, Bachsaiblingen, Aalen, Brassen, Zandern, Hechten, Karpfen und Flussbarschen begegnen.
Wo finde ich offizielle Badegewässer?
Bayern ist bekannt für seine beeindruckenden Seen – von klaren Alpenseen über große Voralpenseen bis hin zu Natur- und Baggerseen in Franken und der Oberpfalz. Zwischen Bergen, Wäldern und weiten Landschaften findest du hier unzählige Möglichkeiten, ins Wasser zu gehen und unter der Oberfläche auf Entdeckungstour zu gehen.
Damit du sicher unterwegs bist, lohnt sich ein Blick auf die offiziellen Badegewässer des Freistaates. Sie werden regelmäßig auf Wasserqualität, Hygiene und mögliche Belastungen überprüft. So bekommst du einen guten Überblick über Klarheit, Einstufung und aktuelle Messwerte.
Gerade in einem so wasserreichen Bundesland ist diese Übersicht eine wertvolle Orientierung – besonders, wenn du neue Spots entdecken oder entspannt schnorcheln möchtest.
(externe Seite des Landes Bayern)
Starnberger See
Der Starnberger See gehört zu den größten Seen Bayerns und liegt südlich von München im Voralpenland. Durch seine Lage zwischen Hügeln und Bergen wirkt er vielerorts weit und offen. Gleichzeitig gibt es entlang der Ufer zahlreiche Bereiche mit Kies, einzelnen Pflanzenzonen und natürlichen Strukturen.
Mit über 120 Metern Tiefe zählt der Starnberger See zu den tiefsten Seen Deutschlands. Schon wenige Meter vom Ufer entfernt fällt der Grund oft deutlich ab. Dadurch entstehen beim Schnorcheln spannende Übergänge zwischen flachen Randbereichen und tieferem Wasser. Besonders an ruhigeren Uferabschnitten lassen sich Steine, Pflanzen und kleinere Fischschwärme beobachten.
📏 56,36 km² groß
🌊 max. 128 Meter tief
📍 Oberbayern, südlich von München bei Starnberg / Tutzing / Seeshaupt
🚗 Münsinger Badestrand, Nördliche Seestraße, 82335 Starnberger See
Der See wird hauptsächlich durch Zuflüsse aus den Alpen gespeist und gilt als relativ nährstoffarm. Dadurch bleibt das Wasser oft klar, kann aber auch kühl sein.
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Hier kannst du unter anderem auf Hechte, Flussbarsche, Renken, Döbel, Aale, Welse, Bachforellen, Karpfen, Seesaiblinge, Aaland, Schleien, Zander, Seeforellen, Regenbogenforellen, Quappen und Karauschen treffen.
Forggensee
Der Forggensee ist der größte See im Allgäu und liegt südlich von Füssen. Anders als viele natürliche Alpenseen handelt es sich hier um einen großen Stausee. Die weiten Wasserflächen und die offene Lage mit Blick auf die Alpen machen den See landschaftlich sehr beeindruckend.
Typisch für den Forggensee sind seine wechselnden Wasserstände. Da er als Stausee genutzt wird, kann sich der Wasserspiegel im Laufe des Jahres deutlich verändern. Dadurch entstehen immer wieder neue Uferstrukturen mit Sandflächen, Kiesbereichen und flacheren Zonen. Besonders in ruhigeren Bereichen lassen sich beim Schnorcheln interessante Strukturen unter Wasser entdecken.
📏 15,2 km² groß
🌊 ca. 35 Meter tief
📍 Allgäu, bei Füssen, Rieden
🚗 Badeplatz Rieden, Seestraße, 87669 Rieden am Forggensee
Der Forggensee wird vom Lech gespeist und gehört zu den wichtigsten Gewässern der Region.
🐟
Hechte, Flussbarsche, Zander, Brassen, Karpfen, Döbel, Regenbogenforellen, Rotaugen, Welse, Rotfedern, Aale, Bachforellen, Güster, Schleien, Seeforellen und Ukeleien gehören zu den Bewohnern dieses Sees.
Hinweis zur Nutzung der Informationen
Die Informationen zu Badestellen, Einstiegen und Parkmöglichkeiten dienen als Orientierung für deine Planung. Regelungen vor Ort können sich jederzeit ändern – zum Beispiel durch Naturschutzbestimmungen, Sperrungen oder lokale Vorschriften.
Informiere dich daher bitte zusätzlich über aktuelle Hinweise und Beschilderungen vor Ort.
🌿 Natur respektieren: Bitte bleibe auf vorhandenen Wegen, respektiere Schutzgebiete und störe keine Tiere oder Pflanzen.
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